„Wiborada“ in kurz
On März 27, 2026 by matmoniEigentlich hätte es von Anfang an eine Erzählung von etwa 20 Minuten werden sollen. Letztes Jahr schaffte ich es mit Müh und Not, meine Wiborada-Erzählung auf 120 Minuten hinunter zu kürzen. Glücklicherweise durfte ich sie trotzdem aufführen, in abendfüllendem Rahmen.
Für dieses Jahr kam nun ein Folgeauftrag und diesmal gilt das zeitliche Damokles-Schwert: 20 Minuten, maximal 25, auf keinen Fall mehr. Und so sitze und schwitze ich wieder an und mit Wiborada. Dass es mit Kürzen nicht geht, war mir von Anfang an klar. Aber wie dann?
Ich brauche einen ganz anderen Erzählton, denn bei so wenig Zeit kann ich nicht so nah an Wiborada heran gehen. Durch mehr Distanz wird das Erzähltempo schneller. So übe ich mich im Loslassen. Manchmal kaum auszuhalten, Details, die mir im letzten Jahr so lieb geworden sind, einfach wegzulassen. Kebini und Pertherad haben keinen Platz, Ueli kommt nicht vor, die ganze Kindheit und Jugend und sogar St. Georgen bleibt aussen vor. Ich tröste mich damit, dass ich neue Anekdoten aus der Legende einbaue. So wird nicht nur der Ton ein neuer sein, sondern auch grosse Teile der Handlung.
Abwechselnd denke ich: „Nie und nimmer kann das gelingen!“ und „hmm, ist glaub gar nicht so schlecht …“ Noch ist nicht Mai, noch bleibt etwas Zeit und ich bleibe dran.
Wiborada-Projekttagebuch
Eine Textfassung entsteht
Kürzen, Kürzen, Kürzen – und andere Vorbereitungen
Der bestickte Schal ist da!
am inwendig lernen
unterwegs mit Wiborada
es beginnt zu klingen
Uraufführung am 2. Mai am Ort des Geschehens
Pressestimmen
Wiborada in kurz
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Fotos: Katja Wißmiller
Website: Moni und Margrit Egger
