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Ich schreibe Artikel, Texte, Lehrmittel rund um Theologie, Märchen und Erzählkunst. Immer wieder in der feministisch-theologischen Zeitschrift FAMA und auf dem Fachblog reli. oder auf Anfrage für Sie.

Was ist genug? Ilsebills Streben und Hansens Glück

„Mir scheint, hier liegt ein weiterer Schlüssel zum Märchen: Es wird eine Beziehungsgeschichte erzählt. Anfang und Schluss des Märchens weisen darauf hin: «Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen» – «und da sitzen sie noch bis auf den heutigen Tag». Es ist die Geschichte von beiden: Ein Paar, das sich gegenseitig negativ verstärkt. Sie ist zielstrebig, er ängstlich blockierend, sie weiss um das Nötige, er hätte die Verbundenheit zur Naturkraft, kann sie aber nicht nutzen. Und beide erkennen nicht, was sie selbst tun sollten, was dem Gegenüber gut täte und was für sie als Paar das Beste wäre.“

(FAMA 1/2013, S. 13)

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«BIBEL erzählt!» – Freies Erzählen als Methode im kompetenzorientierten Unterricht

„Ziel des freien Erzählens ist, dass die Zuhörenden ihre eigenen Bilder zur Geschichte entwickeln, dass sie eine Art Film im Kopf sehen. Dies kann durch eine gezielte Erzähltechnik unterstützt werden. Das A und O ist dabei die sehr gute Vorbereitung der Erzählerin oder des Erzählers. Je klarer ich beim Erzählen meine eigenen Bilder sehe, desto leichter fällt es den Zuhörenden, sich eigene Bilder zu machen. Je mehr ich als Erzählerin in der Geschichte drin bin, desto leichter kann ich die Zuhörenden in die Welt der Geschichte mitnehmen.“

(Fachblog reli. 2018)

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Halleluja

„Halleluja bleibt in den biblischen (sowie deuterokanonischen und apokryphen) Büchern also ein schillernder Begriff, der mal mehr, mal weniger formal verwendet wird. Vielleicht liegt das daran, dass eine Aufforderung zum Gotteslob immer bereits selbst Lobcharakter hat – macht sie doch nur Sinn, wenn die auffordernde Person(engruppe) selbst Gott für lobwürdig hält. Als Jubelruf ist Halleluja ansteckend. Indirekt bleibt so die imperativische Funktion auch in der verblassten Formel erhalten. Somit scheint die Formel in ihrer Doppeldeutigkeit für liturgische Zwecke geradezu prädestiniert.“

(LuBiLiKOM 2, 2015, S. 45)


Dein Reich komme! Das Gebet Jesu verstehen. rex, 2018.
Ein Lehrmittel für Zyklus 1 und 2. (mehr)

Hagar, woher kommst du? Und wohin gehst du? (Gen 16,8*). Darstellung und Funktion der Figur Hagar im Sara(i)-Abra(ha)m-Zyklus (Gen 11,27-25,18). Herder, 2011. Dissertation (mehr)


Als Volltext zugängliche Beiträge aus der feministisch-theologischen Zeitschrift FAMA und dem religionspädagogischen Fachblog reli.ch:

FAMA

reli.ch

Gottes gute Welt – jetzt! – Ein Blick in das neue Lehrmittel „Dein Reich komme. Das Gebet Jesu verstehen“
Das Gebet Jesu ist eine religionspädagogische Knacknuss. Aus dem biblischen Zusammenhang ist klar, dass es kein Gebet für Kinder ist: Bei Lukas richtet Jesus es direkt an die Jüngerinnen und Jünger; bei Matthäus ist es Teil einer Tora-Auslegung. Aufgrund seiner liturgischen und spirituellen Bedeutung aber sollen Kinder das Gebet schon […]

Verheissung als Vision – Die Erzelternerzählungen als Lernweg
Am Anfang der sogenannten Erzelternerzählungen steht in Gen 12,1-3 ein Auftrag und eine Verheissung: Geh weg, werde Segen, denn ich bringe dich in ein Land und du wirst ein grosses Volk. Abram – und zusammen mit ihm seine Frau Sarai – erfüllt den Auftrag sofort. Die Erfüllung der Verheissungen hingegen […]

Fehlübersetzungen mit Folgen – Korrekturen zur „biblischen Schöpfungsordnung“
Wenn es um die „natürlichen Geschlechterrollen“ geht, wird gerne die Bibel zu Rate gezogen und die Schöpfungsgeschichte zitiert, in der über die Grundkonstanten von Welt und Mensch nachgedacht wird. Vielen sind diese Geschichten in der Übersetzung von Martin Luther wohlvertraut: Gott schuf den Menschen „als Mann und Frau“ klingt es […]

Schöpfung – Biblische und Religionspädagogische Aspekte
Im religiösen Kontext meint „Schöpfung“ die von Gott erschaffene Welt. Darin spiegelt sich der Glaube, dass die Erde und alles was sie belebt, dass die Naturgesetze, die Elemente, das All, dass Lebensraum und Lebenszeit nicht durch Zufall entstanden sind, sondern von Gott erschaffen wurden. Biblische Aspekte Religionswissenschaftlicher Blick: Mythen In […]

Fremd sein – ein roter Faden in der Bibel, Teil 1, Teil 2, Teil 3
Ich bin fremd. Immer wieder. Vor mir selbst. Mein Körper, wie siehst du auch aus? Warum mach ich das, obwohl ich ganz genau weiss, es ist falsch? Das soll ich sein, die das gesagt hat. []

Out of the box – Katechese en bloc: Denkanregungen für eine zukunftsgerichtete Katechese
In zwei Videosequenzen präsentiert Monika Egger zukunftsweisende Gedanken eines Workshops anlässlich der Fachtagung zum fünfzigjährigen Bestehen der Katechetischen Kommission im Bistum Basel. […]

Vollständige Publikationsliste